Heute vor 200 Jahren hat der Wiener Kongress der Schweiz die Neutralität geschenkt. Für gewisse «Eliten» in Zürcher Elfenbeintürmen und Berner Beamtenstuben ist sie ein Störfaktor, man muss sie weg-relativieren. Heute gibts in Zürich ein «Kolloquium» dazu. An dieser «offiziellen» Feier (der Kanton Zürich bezahlts) werden Redner- und -innen auftreten, die es mit der Neutralität nicht so haben. Umso mehr setzte der gestrige Abend ein markantes Zeichen. 1300 Leute kamen ins Zürcher Kongresshaus und feierten die Schweizer Neutralität. Die Züricher SVP hat eingeladen, auch die AUNS stand hinter … [Weiterlesen...]
Neutralität: selbstgewählt und erfolgreich
Ein Aufruf an unseren Bundesrat. Am 20. März 1815 haben die europäischen Mächte die immerwährende Neutralität der Schweiz feierlich anerkannt und garantierten gleichzeitig die territoriale Integrität der schweizerischen Eidgenossenschaft. Die Aktion für eine unabhängige und neutrale Schweiz (AUNS) verurteilt die Absicht, den 200. Jahrestag zum Anlass zu nehmen, die Neutralität der Schweiz in Frage zu stellen und den EU-Beitritt zu fordern. Die ideologische gefärbte Geschichtsklitterung dient dazu, die Schweiz in die Europäische Union und in die Nato zu führen. Die ETH-Studie „Sicherheit … [Weiterlesen...]
19. März: Vorträge zum Wiener Kongress: «200 Jahre völkerrechtliche Neutralität»
Der Wiener Kongress war – und ist weiterhin – ein Meilenstein auch in der Schweizer Geschichte. Er hat ganz klar mit der völkerrechtlichen Neutralität zu tun, die der Schweiz aber heute immer mehr abhanden kommt. Ein Zusammenschluss verschiedener Organisationen aus den Elfenbeintürmen Zürichs (Regierungsrat, Staatsarchiv, Universität, ZHAW-Abteilung «Foreign Affairs and Applied Diplomacy») werden am 20. März 2015 ein «Kolloquium» durchführen inkl. Festakt zu diesem Anlass. Man kann gespannt sein, welche heutige Weltanschauung die Zürcher «Eliten» in den Wiener Kongress hineinlegen … [Weiterlesen...]
Völkerrecht von Fall zu Fall
Wenn unsere nationale Fernsehanstalt den «Schweizer des Jahres» kürt, ist Misstrauen angebracht. Denn das Ergebnis der Sparte «Politik» – durch eine Jury sorgfältig gelenkt – garantiert jeweils eine Demonstration gegen die Blocher-Schweiz. Und für die weltoffene Geländegängigkeit. Diesmal fiel die Wahl auf Didier Burkhalter. Noch nie seit 1848 hat ein Aussenminister die ihm verfassungsmässig aufgetragene Neutralität so schwerwiegend verletzt. Im Frühjahr 2014 hat unsere Regierung die EU-Sanktionen im Ukraine-Konflikt übernommen. Diese wurden seither im Gleichschritt mit Brüssel oder eher … [Weiterlesen...]
Auf den Punkt gebracht
AUNS-Gründungspräsident Christoph Blocher an der diesjährigen Albisgüetli-Tagung: «Unabhängig ist ein Land dann, wenn es das, was in diesem Land gelten soll, selber bestimmen kann. Daraus folgt, dass ein unabhängiges Land keine Verträge abschliessen darf, die diese Handlungsfreiheit des Landes einschränken. Das heisst, es darf keine faktisch oder juristisch unkündbaren Verträge geben!» +++++++ Blocher spricht nicht nur von Freiheit, Unabhängigkeit, und der direkten Demokratie; er kennt auch Geschichten über Wunder im Bundeshaus, denkt über Bürgerrechte nach, über Wirklichkeiten und … [Weiterlesen...]
Die Kritik an die EMRK ist kein Angriff auf die Menschenrechte
Über zwingendes und nicht zwingendes Völkerrecht, Richter mit fragwürdiger Legitimation und den Schutz der Demokratie. Anlässlich des 40-jährigen Jubiläums der Ratifizierung der Europäischen Menschenrechtskonvention (EMRK) hat das Schweizer Parlament am 9. Dezember 2014 den Präsidenten des Europäischen Gerichtshofes für Menschenrechte (EGMR) empfangen. Zurecht wird weder der fundamentale Inhalt der Konvention, noch der Geist aus welchem diese entstanden ist, in der Schweiz in Frage gestellt. Doch die immer eindringlicheren und gegen demokratisch gefällte Entscheide gerichteten Urteile … [Weiterlesen...]
«Die Eurokrise meldet sich mit Wucht zurück»
Frankreich und Italien müssen in Brüssel ihre Budgets vorlegen, das Zähneklappern beginnt... Die Euro-Zentralbank berichtet demnächst – mit wenig Hoffnung auf good news – über ihre Beurteilungen der grössten EU-Banken... Alle sind überall verzweifelt auf der Suche nach Wachstum und stellen notfalls halt die Statistik etwas um... Die einen fordern von den anderen, sich an Regeln zu halten, die für sie selbst aber nicht gelten... Alle versprechen Reformen, einige machen sich sogar daran, feststellbar ist nur etwas im Mikrobereich... Alle gegen alle in einem Theater, das zum Lachen … [Weiterlesen...]